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Frohes Neues / Zeitmanagement

4. Januar 2012

Neues Jahr, neues Glück und die Challenge Roth 2012 rückt näher. Heute sind es nur noch 185 Tage die mir bleiben um mich für die größte sportliche Herausforderung meines Lebens vorzubereiten.

Nachdem ich am Silvesterabend ausnahmsweise mal weniger diszipliniert war und der Abend erst um viertel Acht morgens zu Ende war, fiel mir der lockere Lauf am Neujahr doch relativ schwer. Mit den „Venga Venga“ rufen von den Häusner Balkonen hats aber dennoch geklappt 😉 Insgesamt lief die letzte Woche recht gut.  Mit dieser Woche ging der Arbeitsalltag wieder los und nun beginnt mit den gleichzeitig steigenden Trainingsumfängen, die vielleicht größte Herausforderung in der Ironman Triathlon Vorbereitung: Wie bekomme ich in eine 50 Stunden Arbeitswoche (inkl. Anfahrt und Pausen) noch 15 bis 20 Trainingsstunden unter, ohne dass Familie, Freunde und Freundin mich nur noch von diesem Blog hier kennen?

Zum Thema Zeitmanagement für Triathleten gibt’s eine ganze Menge schlaue Tipps, die mehr oder weniger realistisch umzusetzen sind. Die größten Zeitkiller sind vor allem der TV und das Internet.
Statt abends vor dem TV zu sitzen, ist der Triathlet zu dieser Zeit für gewöhnlich noch im Wasser, Fitnessstudio oder in den Laufschuhen. Vor allem wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Deutsche am Tag 228 Minuten fern sieht (das sind fast 4 Stunden), steckt da eine Menge Potential drin. Bei dem zu 90% ausgestrahlten Verdummungs-TV von Bachelor bis Dschungel Camp, ist das auch kein großer Verlust und es geht super ohne. Die Nachrichten kann man sich auch bequem auf dem Weg zur Arbeit im Radio anhören. Was mir dagegen schon schwerer fällt, ist die online Zeit zu reduzieren.

Die langen Lauf-, Rad- und Koppeleinheiten sind ohnehin nur am Wochenende möglich. Wenn ich demnach Samstag und Sonntag je 5 Stunden trainiere, bleiben für die restlichen 4 Tage (1 Tag ist grundsätzlich Ruhetag) immernoch bis zu 2,5 Stunden pro Tag übrig. Ohne durchdachte Planung und Disziplin geht da nix. Ein normaler Wochentag sieht dann schon mal so oder so ähnlich aus:

06:30 Uhr Aufstehen, Duschen, Coffee to Go
07:30 Uhr Arbeitsbeginn
17:00 Uhr Arbeitsende auf dem Heimweg im Schwimmbad oder Fitness Studio vorbei zur ersten Einheit
19:00 Uhr Ende der ersten Einheit
19:15 Uhr Ankunft daheim, Kochen, Essen, Umziehen
20:00 Uhr Zweite Einheit (Lauf, Rumpfstabi, Rolle, oder Ähnliches)
21:30 Uhr Duschen, Freizeit
22:15 Uhr Bett (Ein Triathlet braucht viel Schlaf..)

In dem Beispiel ist weder Einkaufen, Papierkram, Haushalt, noch Freunde, Family, etc berücksichtigt… Das muss dann soweit möglich am Ruhetag oder in den wenigen freien Stunden am Wochenende erledigt werden.

Wenn man dann erzählt, man trainiert so 15 bis 20 Stunden pro Woche freut man sich über das: „Dei Zeit möchte ich hamm…“  gleich noch mehr 🙂

Frohes Neues !

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2 Kommentare leave one →
  1. 4. Januar 2012 23:25

    Hast du mal probiert, vor der Arbeit eine Arbeit einzuschieben? Klappt bei mir wunderbar.

  2. 6. Januar 2012 13:46

    Danke für den Tipp, im Sommer hab ich das auch schon ein paar mal geschafft. Im Winter, ist mein Bett aber meistens stärker als ich…;)

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